Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA)

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Der Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V. (GDA) mit Sitz in Düsseldorf wurde in der heutigen Form 1992 in Dresden gegründet. Er ist eine Vereinigung von Aluminiumunternehmen, die Rohaluminium oder Aluminiumprodukte auch im Verbund mit anderen Werkstoffen herstellen. Als Branchenverband vertritt er die Interessen einer leistungsfähigen Aluminiumindustrie und deren Arbeitsplätze. Aluminium lässt sich mit geringer Energie nahezu verlustfrei rezyklieren und kann somit neuen Verwendungen zugeführt werden. Die deutsche Aluminiumindustrie sieht sich hier in der Verantwortung und verfolgt hierzu insbesondere folgende Grundsätze im Einklang mit der Agenda 21.

Der GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf, ist SAVE FOOD, einer Initiative der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Zusammenarbeit mit der Messe Düsseldorf GmbH, als Fördermitglied beigetreten. Die Initiative will aufzeigen, wie einzelne Elemente der Wertschöpfungskette in Sachen Verpackung, Logistik und Transport einen Beitrag gegen die weltweite Verschwendung von Nahrungsmitteln leisten können. Der GDA sieht in der Zusammenarbeit mit SAVE FOOD die Chance, Verpackungen als Teil der Lösung für mehr Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum zu kommunizieren.

Bei der Her- und Bereitstellung von Lebensmitteln werden jährlich enorme Ressourcen vergeudet, weil Lebensmittel mangels geeigneter Verpackung verderben und nicht genutzt werden können. Zentrale Aufgabe der Verpackung ist es, das Füllgut vor Verderb zu schützen - Aluminiumverpackungen können einen wesentlichen Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten. Denn Verpackungen aus und mit Aluminium schützen deutlich mehr Ressourcen vor Verderb und Verschwendung, als zu ihrer eigenen Herstellung benötigt werden.

Aluminium gehört unter den vielfältigen Packstoffen zu den universell einsetzbaren und leistungsfähigsten überhaupt – als Monomaterial oder im Verbund mit anderen Materialien. Man denke nur an den absoluten Barriereschutz gegen äußere Einflüsse wie Licht, Gas und Feuchtigkeit oder daran, dass der Packstoff Aluminium heißsiegelfähig ist, was der Haltbarkeit von Lebensmitteln zugute kommt. Als Leichtgewicht unter den Verpackungen trägt Aluminium wesentlich zu einem nachhaltigen, ressourceneffizienten Konsum bei. Die Nachfrage nach dem Packstoff Aluminium wächst stetig, obwohl das Material für dieselben Produktanwendungen immer dünner ausgewalzt wird. Alu-Getränkedosen haben im Laufe der Jahrzehnte auf diese Weise rund 40 Prozent abgespeckt, Aerosoldosen und Kaffeefolie sind um rund 30 Prozent schlanker geworden, Alu-Joghurtdeckel um rund 15 Prozent.

Auch dem Recycling kommt in Fragen der Ressourceneffizienz eine zentrale Aufgabe zu – allerdings „echtem“ Recycling, das auf die stoffliche Verwertung von gebrauchten Produkten und die Optimierung von Recyclingprozessen setzt. Der GDA nimmt eine führende Rolle in der Diskussion um nachhaltige Entwicklungswege ein und engagiert sich seit vielen Jahren, nachhaltiges Handeln umzusetzen. In diesem Zusammenhang hat der GDA wichtige Akzente in der Nachhaltigkeits-Diskussion gesetzt: beispielsweise durch die Beauftragung von Lebenszyklusanalysen für verschiedenste Aluminiumprodukte.

Ansprechpartner:Georg Grumm
Information und Kommunikation
Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.
Phone: + 49 211 47 96 160
E-mail: georg.grumm@aluinfo.de

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