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„Wir müssen den Wert von Lebensmitteln in den Mittelpunkt stellen.“

„Wir müssen den Wert von Lebensmitteln in den Mittelpunkt stellen.“

Internationaler Kongress SAVE FOOD in Düsseldorf eröffnet

Düsseldorf, 16. Mai. Auf Einladung der Messe Düsseldorf und der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) kamen heute internationale Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beim SAVE FOOD Kongress zusammen, um Lösungen im Kampf gegen die weltweiten Lebensmittelverluste zu finden.

Als „eines der drängendsten Probleme der Weltgemeinschaft“ bezeichnete der zuständige FAO-Generaldirektor Modibo Traoré den Verlust von Lebensmitteln und betonte, dass das Recht auf Nahrung eines der grundlegenden Menschenrechte sei: „Wir müssen das Bewusstsein von Produzenten und Verbrauchern schärfen. Wir müssen das Thema auf die politische Agenda setzen. Wir müssen effiziente Standards sichern. Wir müssen über Lieferketten lernen und in Partnerschaft Verantwortung übernehmen.“ Während Traoré in erster Linie den Kampf gegen den Hunger in den Blick nahm, fokussierte Bundesernährungsministerin Ilse Aigner eine andere Facette im Umgang mit Lebensmitteln. „Sie werden von Menschen produziert, um Menschen zu ernähren. Das verpflichtet uns zu einem sorgsamen Umgang – aus ökologischen, ökonomischen und moralischen Gründen“, sagte die Ministerin und forderte ein sofortiges Umdenken. In Anlehnung an die Milleniumziele der Vereinten Nationen forderte Prof. Klaus Töpfer: „Wir brauchen ähnliche Ziele auch für die entwickelten Länder im Kampf gegen Wegwerfmentalität und Energieverschwendung.“ Neben der Politik und den Konsumenten sehe er vor allem die Verpackungsindustrie in der Pflicht, gemeinsam mit anderen Branchen Lösungen im Rahmen der Lebensmittel-Wertschöpfungskette zu entwickeln.

Im Vorfeld des Kongresses hatte die FAO neue Studien vorgestellt, nach denen rund ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion (1,3 Milliarden Tonnen jährlich) auf dem Weg vom Acker zum Konsumenten verloren geht oder von diesem unverbraucht weggeworfen wird. Die Studien der UN-Organisation belegen auch, dass bessere Verpackung vor allem in Entwicklungsländern hilfreich sein kann, Nahrungsmittel zu schützen.

Der Präsident der parallel zum Kongress stattfindenden Weltleitmesse interpack, Christian Traumann, nahm für seine Branche die Herausforderung an, mit neuen Konzepten für Herstellung und Vertrieb von Verpackungsmaschinen und smarten Verpackungsideen Beiträge zu leisten: „Zum Beispiel könnte eine Messung der Haltbarkeit des Inhalts durch die Verpackung selbst in Zukunft dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden, die noch zum Verzehr geeignet sind.“ Die Studien der FAO weisen aus Sicht des Verpackungsexperten den Weg in eine Win-Win-Situation: „Kleine, dezentrale Lösungen für Entwicklungs- und Schwellenländer können die Geschäftsmodelle unserer Industrie bereichen und vor Ort einen Beitrag zu Nahrungsmittelsicherheit und Armutsbekämpfung leisten.“

Am zweiten Kongresstag spricht Shraddha Jadhav, Bürgermeisterin der Megacity Mumbai und eine der wichtigsten Politikerinnen Indiens, zu den Herausforderungen bei der Versorgung moderner Metropolen. „Mumbai wird in den nächsten Jahren erheblich wachsen. Die Menschen sicher zu ernähren, stellt besondere Herausforderungen an Lebensmittelproduktion, Logistik und Verteilung, aber auch an Städteplanung und Verwaltung. In Düsseldorf präsentieren wir unsere konzertierten Ansätze“, gab sie vor Kongressbeginn bekannt.

Noch bis Dienstag finden im Rahmen von SAVE FOOD Expertenrunden, Präsentationen von erfolgreichen Praxisbeispielen und Diskussionen mit Fachbesuchern statt. „Mein Ziel mit SAVE FOOD ist es vor allem – gerade jetzt zur interpack – die richtigen Signale in die Welt der Verpackungsindustrie zu senden: Neue schlaue Verpackungen können Nahrungsmittel weltweit besser schützen, Hunger bekämpfen und vielen Menschen Einnahmequellen bringen“, sagte der Initiator des Projektes, Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH, am Rande des Kongresses. „Wir bauen auf unsere Partnerschaft mit der FAO, die wir nachhaltig fortsetzen wollen.“


SAVE FOOD wird unterstützt von ALBIS PLASTIC GmbH, Bosch Packaging Technology GmbH, Cofresco Frischhalteprodukte GmbH & Co. KG, DANONE GmbH, FEFCO (Verband der europäischen Wellpappehersteller), Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, IK (Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V), Initiative „Die Dosenköche“, METRO AG, Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG, Rexam Beverage Can Berlin GmbH und VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.).

 
 

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