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Sie befinden sich hier: Presse. News. 2013. Juni.

Obst und Gemüse: Die Temperatur nach der Ernte entscheidet

Obst und Gemüse: Die Temperatur nach der Ernte entscheidet

Bei den Post Harvest Days des Containerherstellers Maersk Container Industry (MCI) diskutierten Experten, Transportunternehmen und Lebensmittelhändler Ende April, wie sich Lebensmittelverluste bei Obst und Gemüse vermeiden lassen. Ein Ergebnis: Transportv

Quelle: Colourbox

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Rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weltweit werden entsorgt oder verderben, bevor sie den Teller eines Konsumenten erreichen. In entwickelten Industrieländern betrifft das eine erhebliche Menge Obst und Gemüse: Ware, deren Aussehen nicht mehr den Handelsstandards oder den Erwartungen der Verbraucher entspricht, wird oft sogar entsorgt, obwohl sie noch verzehrbar wäre. Aber auch tatsächlich verdorbene oder beschädigte Waren kommen bei Frischeprodukten wie Obst und Gemüse häufiger vor als bei anderen Lebensmitteln.

 
 

Entscheidende Phase beginnt gleich nach der Ernte

Die Lösung für möglichst geringe Verluste von Obst- und Gemüsewaren liegt deshalb vor allem entlang der Handelskette. „Bei fast allen Früchten beginnt die entscheidende Phase bereits direkt nach der Ernte. Sobald sie von der Pflanze entfernt wurden, beginnt der Wasserverlust und damit der Verfall“, erklärte Marita Cantwell Ende April auf den Post Harvest Days („Nacherntetage“), zu denen MCI ins dänische Tinglev eingeladen hatte. Die Wissenschaftlerin der University of California (UC Davis) machte klar: Gerade der Wasserverlust kann für veränderte Struktur und verändertes Aussehen der Früchte sorgen – und damit die Vermarktung im Handel erschweren oder unmöglich machen, weil die Ware nicht mehr den Verbrauchererwartungen entspricht. Aber auch mikrobielle Belastungen spielten im Nacherntebereich eine Rolle.

 
 

Auf Eigenschaften von Kartons und Palletten achten

Die Lösung für die meisten dieser Probleme im Nacherntebereich ist laut Cantwell ein konsequentes Temperaturmanagement. „Kühlung muss bereits auf dem Feld beginnen“, so die US-Forscherin vom Postharvest Technology Center der UC Davis. Dabei gebe es diverse Möglichkeiten für Hersteller, Transporteure und Händler. Direkt auf dem Feld könne beispielsweise die Art der Verpackung entscheidend sein. Kartons oder Palletten, die die Frischware besonders gut vor Sonne und hohen Temperaturen schützen und auch für einen guten Luftaustausch sorgen, seien ein wichtiger erster Schritt, erklärte Cantwell.

 
 

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