Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: Presse. News. 2012. Februar.

3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik: Internationale Experten über globale Lebensstile und deren Auswirkungen auf Entwicklungs- und Schwellenländer

3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik: Internationale Experten über globale Lebensstile und deren Auswirkungen auf Entwicklungs- und Schwellenländer

Bei der von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Bundesstadt Bonn und weiteren Kooperationspartnern veranstalteten Konferenz kamen vom 30. bis zum 31. Januar 2012 rund 850 Gäste aus dem In- und Ausland nach Bonn.

Kernfrage der 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik war, wie sich globale Konsum- und Lebensstile verändern müssen, um eine nachhaltige Zukunft zu sichern und welche Rolle die Entwicklungspolitik dabei spielt.
Da 1/3 aller global produzierten Lebensmittel verschwendet werden bzw. verloren gehen, sollte die Rolle der Konsumenten und der Unternehmen bei der Konferenz genauso beleuchtet werden, wie die politischen Rahmenbedingungen und Bildungsansätze, die für eine zukunftsfähige Entwicklungspolitik nötig sind.

Bei den Debatten zwischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zeichnete sich als gemeinsame Linie heraus, dass es nur eine Überlebensperspektive für die Menschheit geben könne, wenn eine globale gesellschaftliche Transformation zu weniger energie- und ressourcenintensiven Lebensstilen stattfindet. Dies gelinge aber nur mit einer gleichzeitigen Partizipation der Bevölkerung. Dieses Signal will die Tagung auch an die Weltnachhaltigkeitskonferenz in Rio de Janeiro (Rio+20) geben, die im Juni diesen Jahres stattfindet.

Brice Lalonde, Exekutiv-Koordinator der Vereinten Nationen für den Rio+20-Prozess, reiste mit dem Anliegen an, dass die vertretenen Nationen auf dem Rio+20-Gipfel im Juni klare Vereinbarungen zur Fortschreibung der Millenniumsziele treffen sollten.

Dass die Millenniumsziele allein nicht ausreichen um die Probleme in den Entwicklungsländern zu lösen, hat Friedensnobelpreisträger und Leiter des Munasinghe Institute of Development (MIND) Mohan Munasinghe deutlich gemacht. Seiner Meinung nach könne die zunehmende Armut und das Fortschreiten des Klimawandels nur verhindert werden und eine Entwicklung der Länder des Südens stattfinden, wenn die Bewohner der reichen Industrieländer mehr Verantwortung übernehmen und ihr Konsumverhalten ändern.

Zum Verhalten der Konsumenten und über die Auswirkung von globalen Konsummustern referierte auch Selina Juul, Initiatorin der Bewegung „Stop Wasting Food“ und SAVE FOOD Unterstützerin der ersten Stunde.


 
 

Mehr Informationen

Unsere Partner

FAO

FAO

Food and Agriculture Organization of the United Nations

fao.org
UNEP

UNEP

United Nations Environment Programme

unep.org
Messe Düsseldorf

Messe Düsseldorf

Messe Düsseldorf - eine der weltweit führenden Export-Plattformen.

messe-duesseldorf.com
Messe Düsseldorf

Messe Düsseldorf

Die globale Leitmesse für die Verpackungsindustrie

interpack.com

Pressereferat interpack 2017

presserefarat