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Sie befinden sich hier: Presse. News. 2012. April.

EU-Projekt FUSIONS untersucht gesamte Nahrungsmittelkette

EU-Projekt FUSIONS untersucht gesamte Nahrungsmittelkette

Bisher gibt es sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zu wenig konkrete Daten über Lebensmittelverschwendung in Europa. Die Akteure der Lebensmittelbranche haben zwar viele gute Ansätze für mehr Nachhaltigkeit, vernetzen sich aber kaum. Das soll das Projekt FUSIONS jetzt ändern.

Rund vier Millionen Euro stellt die Europäische Union für das Projekt FUSIONS bereit, um mehr über die Hintergründe der Lebensmittelverschwendung in Europa zu erfahren. FUSIONS soll alle europäischen Akteure zusammenbringen, die für das Engagement gegen Lebensmittelverschwendung relevant sind. Das Projekt soll eine Plattform für alle Stakeholder entlang der Nahrungsmittelkette bieten. Auf dieser Plattform werden dann innovative Strategien für einen nachhaltigeren und effizienteren Umgang mit Lebensmitteln diskutiert. FUSIONS richtet sich sowohl an Nicht-Regierungsorganisationen, Verbraucherverbände und Wissenschaftler wie auch an Hersteller, Händler und Dienstleister aus der Lebensmittelbranche. „Multi-Stakeholder-Plattform“ nennen das die Projektverantwortlichen.

Forschungsverbund über ganz Europa verteilt
Und die sitzen an der Universität Wageningen. „Ein effizienterer Umgang mit Ressourcen und eine deutliche Reduzierung der Lebensmittelabfälle in der Nahrungsmittelkette. Das sind die Ziele des Projekts“, fassen die Forscher der niederländischen Hochschule den Ansatz von FUSIONS zusammen. Projektleiter in Wageningen ist Toine Timmermanns. Er und sein Team koordinieren die Arbeit von diversen Forschungs- und Fördereinrichtungen aus ganz Europa, die im Rahmen von FUSIONS bestimmte Schwerpunkte übernehmen – von der Universität Bologna, über das schwedische Lebensmittel- und Biotechnikinstitut SIK bis zum nationalen französischen Agrarinstitut INRA.

Daten sammeln, Stakeholder informieren
FUSIONS soll vernetzen – und Daten sammeln. Denn davon gibt es zum Thema Lebensmittelverschwendung immer noch zu wenig. Für Deutschland und Zentraleuropa übernimmt diese Aufgabe die deutsche Universität Hohenheim. Die an FUSIONS beteiligten Forschungseinrichtungen sollen „unter anderem verlässliche Daten- und Informationsquellen einholen“, heißt es in Hohenheim. Klaus Hadwiger vom Hohenheimer FUSIONS-Team ergänzt: „Ein erster Schritt des Projekts wird sein, Stakeholder zu kontaktieren, anzusprechen und über FUSIONS zu informieren.“ Es gehe auch darum, darauf aufmerksam zu machen, welche Initiativen zum Thema es bereits gibt, so Hadwiger.

Mehr Effizienz mit natürlichen Ressourcen
FUSIONS ist auf vier Jahre angelegt und läuft somit voraussichtlich bis Juni 2016. Mittel- bis langfristige Projektziele sind gemeinsam von allen Stakeholdern der Nahrungsmittelkette entwickelte Strategien, wie sich Lebensmittelabfälle künftig besser vermeiden lassen. Im Blick hat das Projekt dabei immer die von der EU ausgegebenen Ziele, bis zum Jahr 2020 die europäischen Lebensmittelabfälle um die Hälfte zu reduzieren und den Ressourceneinsatz entlang der Lebensmittelkette um 20 Prozent zu senken. In Deutschland wurde das Projekt FUSIONS erstmals auf der Konferenz „Zu gut für die Tonne“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 27. März in Berlin vorgestellt. Der Projektstart ist für Juli 2012 geplant.

 
 

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