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Sie befinden sich hier: Presse. News. 2012. April.

Großbritannien: Kommunen übernehmen Schlüsselrolle

Großbritannien: Kommunen übernehmen Schlüsselrolle

In Großbritannien engagiert sich die Nicht-Regierungsorganisation WRAP landesweit erfolgreich für Recycling und Abfallvermeidung. Die Zusammenarbeit mit den Kommunen spielt dabei eine zentrale Rolle – auch wenn es darum geht, Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

„Wir wollen den Menschen helfen, die Menge der Lebensmittel, die sie wegwerfen, zu reduzieren. Das schont ihren Geldbeutel und hilft der Umwelt“, sagt John Furey. Er ist im Gemeinderat der südenglischen Grafschaft Surrey für Umwelt und Transport zuständig. Die Kommunalverwaltung von Surrey setzt deshalb seit neuestem auf Information und konkrete Tipps für die Bevölkerung. Mit der im März 2012 gestarteten Kampagne „Love Food Surrey“ sollen die vermeidbaren Lebensmittelabfälle aus privaten Haushalten deutlich reduziert werden. Zentrales Element der Kampagne ist eine Website www.lovefoodsurrey.com: Die Bürger von Surrey erfahren hier, wie sie beim Kochen richtig portionieren, welche Fehler sie beim Lagern der Lebensmittel vermeiden können oder welche Lebensmittel sich besonders gut einfrieren lassen.

Weniger Lebensmittelabfälle bedeuten mehr Geld für die Kommunen
Die Gemeindeverwaltung von Surrey handelt nicht ganz uneigennützig. Nicht nur der Geldbeutel der privaten Konsumenten soll so geschont werden. Auch die Kommune selbst profitiert, wenn weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Allein die Entsorgung der Lebensmittelabfälle (in Surrey 83.000 Tonnen pro Jahr) kostet die Kommune nach eigenen Angaben rund neun Millionen Euro. Ein Argument, das auch andere Kommunen überzeugt.

Die „Love Food Surrey“ Kampagne ist ein Ableger der „Love food, hate waste“-Kampagne (www.lovefoodhatewaste.com) der britischen Nicht-Regierungsorganisation WRAP (Waste & Resources Action Programme). WRAP engagiert sich in Großbritannien landesweit für Recycling und Abfallvermeidung – seit Jahren mit der „Love food“-Kampagne auch gegen Lebensmittelverschwendung. Die kommunalen Verwaltungen sind für WRAP dabei ein Schlüssel zum Erfolg. „Angesichts der momentanen finanziellen Engpässe ist es wichtiger denn je, dass die Kommunalpolitik mit den Bürgern zusammenarbeitet, um so viel Abfälle wie möglich zu vermeiden und damit Kosten zu sparen“, erklärt Gary Porter von der Vereinigung englischer und walisischer Gemeindeverwaltungen (Local Government Association – LGA).

Selbstverpflichtung soll helfen, Abfälle zu vermeiden
Genau da setzt WRAP in seiner Kommunikation gegenüber den britischen Städten und Gemeinden an. Mit einer von WRAP entworfenen Selbstverpflichtung sollen die Kommunalverwaltungen sich für effiziente Entsorgung und entsprechende Abfallvermeidungs-Strategien einsetzen. Bereits 2010 unterzeichnete die insgesamt einhundertste Gemeinde die Verpflichtung, heute sind es mehrere hundert. „Wir laden alle Kommunen ein, sich der Selbstverpflichtung anzuschließen, ihre Entsorgungspolitik zu überdenken und bei der Abfallvermeidung mit ihren Bürgern zusammenzuarbeiten“, sagt Phillip Ward, der lange Zeit das Kommunalprogramm bei WRAP leitete. Mit Blick auf die Menge der unnötig entsorgten Lebensmittel bekommt Wards Aufforderung eine besondere Bedeutung: 7,2 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Großbritannien Jahr für Jahr weggeworfen.



 
 

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