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Sie befinden sich hier: Presse. News. 2012. April.

Restaurantabfälle: Schwellenländer problembewusster als Europäer

Restaurantabfälle: Schwellenländer problembewusster als Europäer

Wenn es um die Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie geht, haben die Konsumenten in Schwellenländern offenbar ein größeres Problembewusstsein als die in Europa. Das zeigt eine im März 2012 veröffentlichte Studie des Verbrauchsgüter-Konzerns Unilever.

Nur eine Minderheit der Deutschen (40 Prozent) wäre bereit, in Restaurants und unterwegs mehr für eine Mahlzeit zu zahlen, wenn die Gastronomie dafür einen nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln garantieren würde. In Großbritannien ist der Anteil mit 38 Prozent noch niedriger. In wirtschaftlichen Schwellenländern wie Brasilien, China und der Türkei hingegen wären dazu 70 bis 80 Prozent der Menschen bereit. Das ist das Ergebnis des „World Menu Report“, den der Verbrauchsgüter-Konzern Unilever im März herausgegeben hat. Schwerpunkt des Reports ist die Reduzierung von Lebensmittelabfällen durch „nachhaltige Küchen“ in der Gastronomie.

Nachhaltigkeit bei Lebensmitteln für Brasilianer am wichtigsten
Bei einer repräsentativen Umfrage im Rahmen des Reports wurden Konsumenten aus insgesamt acht Staaten nach ihrer Einstellung zu Lebensmittelabfällen in der Gastronomie befragt. Die Ergebnisse zeigen: In den westlichen Industrienationen Europas und in den USA ist ein Problembewusstsein durchaus vorhanden – aber generell geringer als in den untersuchten Schwellenländern. Während in Deutschland beispielsweise 77 Prozent der Befragten die Menge der Lebensmittelabfälle in Restaurants für ein Problem halten, sind es in China 91 Prozent, in Brasilien sogar 96 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Frage, wie nachhaltig die Gastronomie arbeiten soll. In Deutschland halten es 75 Prozent der Befragten für wichtig, dass Restaurantküchen Nachhaltigkeits-Strategien verfolgen. In Brasilien, China und der Türkei sind es jeweils rund 95 Prozent. Trotzdem gilt: In allen acht untersuchten Ländern (Großbritannien, USA, Deutschland, China, Brasilien, Russland, Türkei, Polen) spricht sich eine Mehrheit für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie aus.

Nachhaltigkeit ist Geld wert
Für die Gastronomie und für die Lebensmittelindustrie sei es auf jeden Fall von Vorteil, die Bedenken der Verbraucher in puncto Nachhaltigkeit ernst zu nehmen, kommentiert Sergio Perelmann, Global Director Packaging & Sustainability bei Unilever, die Studienergebnisse. Auf der einen Seite könne so die Wertschätzung der Kunden gegenüber der Lebensmittelwirtschaft erhöht werden. „Auf der anderen Seite reduziert die Vermeidung von Lebensmittelabfällen auch die Kosten und steigert die Effizienz in einer Gastronomieküche“, so Perelmann.


 
 

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