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Wirtschaft startet Dialog: Lebensmittel wieder wertschätzen

Wirtschaft startet Dialog: Lebensmittel wieder wertschätzen

Ende Mai haben der Handelsverband Deutschland (HDE) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Berlin den Startschuss für ihren „Dialog Lebensmittel“ gegeben. Mit dem Titel der Auftaktveranstaltung machten die beiden Verbände klar, worum es ihnen mit der Diskussionsreihe geht: „Mehr Wertschätzung für Lebensmittel“.

Unterstützung für Ziele der Bundesregierung
HDE-Präsident Josef Sanktjohanser und der BVE-Vorsitzende Jürgen Abraham stellten sich zum Auftakt der Diskussion. Zu den Podiumsgästen zählte auch Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU). „Sie sehen, dass Ihr persönliches Anliegen bei uns auf fruchtbaren Boden fällt“, betonte Sanktjohanser gegenüber der Ministerin. Aigner hatte im Frühjahr die Kampagne „Zu gut für die Tonne“ gestartet, um gegen Lebensmittelverschwendung in Deutschland anzugehen. Wertschätzung für Lebensmittel sei in Deutschland nicht mehr in ausreichendem Maß vorhanden, meinte auch der BVE-Vorsitzende Jürgen Abraham. Das wollen HDE und BVE mit der Dialogreihe ändern, so Abraham.

Wirtschaft ist bereits aktiv
„Ernährungsindustrie und Handel sind bei aller Gegensätzlichkeit eine Schicksalsgemeinschaft“, erklärte BVE-Chef Abraham. Deshalb habe man sich beim Thema Lebensmittelverschwendung zum Schulterschluss entschieden. Sowohl die Ernährungsindustrie als auch der Handel seien wesentlich besser als ihr Ruf. „Jetzt gilt für uns: Tue Gutes und rede auch darüber“, erklärte Abraham. Der Vertreter der Lebensmittelindustrie machte deutlich: Der oft zu Unrecht beklagte Konkurrenzkampf zwischen Produzenten, Industrie und Handel habe für preiswertige und gleichzeitig qualitativ hochwertige Lebensmittel gesorgt.

Verpackungen im Fokus
Auch ein zentraler Ansatz der Initiative SAVE FOOD spielte beim ersten „Dialog Lebensmittel“ eine Rolle: Effektive Lebensmittelverpackungen als Mittel gegen Lebensmittelverschwendung. HDE-Präsident Sanktjohanser betonte, der Handel habe in den vergangenen Jahren bereits viel gegen Lebensmittelverschwendung getan. Der Vertreter des Deutschen Einzelhandels schilderte Lebensmittelverpackungen dabei als ein zentrales Element. Differenzierte und optimierte Verpackungsgrößen und -formen hätten wesentlich dazu beigetragen, unnötige Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

Aigner begrüßt den Dialog und fordert verbesserte Verpackungen
Bundesministerin Aigner begrüßte, dass HDE und BVE gemeinsam den Dialog zum Thema Lebensmittelverschwendung suchen. Die Ressortleiterin forderte aber von allen Beteiligten der Lebensmittelkette noch mehr Engagement. Auch Aigner sprach sich für differenziertere, vor allem kleinere und besser portionierbare Lebensmitteverpackungen aus. Außerdem ließe sich die Zusammenarbeit des Handels mit den gemeinnützigen Tafeln weiter verbessern. Dazu werde ihr Ministerium einen Leitfaden herausgeben, kündigte Aigner an. Sie wolle außerdem den Kultusministern der Länder Vorschläge unterbreiten, wie sich das Thema „Lebensmittelverschwendung“ im Schulunterricht vermitteln ließe. Der Handel könne zudem einen weiteren Beitrag gegen Lebensmittelabfälle leisten, indem er Waren kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums vergünstigt anbiete.


 
 

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