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Sie befinden sich hier: Presse. News. 2012. Juli.

Nigeria: Lebensmittelverluste durch richtige Verpackung vermeidbar

Nigeria: Lebensmittelverluste durch richtige Verpackung vermeidbar

Die nigerianische Wirtschaft boomt – und der Agrarsektor trägt dazu einiges bei. Trotzdem sind die Lebensmittelverluste entlang der Produktionskette noch hoch. Doch das ließe sich mit den richtigen Verpackungslösungen ändern.

Die afrikanische Wirtschaft hat ein immenses Potenzial. Vor allem Nigeria hat sich zu einem wirtschaftlichen Dreh- und Angelpunkt des Kontinents entwickelt. Mit einem anhaltenden Wachstum von regelmäßig über fünf Prozent ist Nigeria eine der stärksten Volkswirtschaften südlich der Sahara.

Und diese Wirtschaftskraft wird längst nicht nur von den afrikanischen Rohstoffressourcen angetrieben. Die Financial Times schrieb unlängst: „Afrikas Wachstum wäre auch noch da, wenn der Kontinent kein einziges Barrel Öl und keine Unze Gold mehr hätte.“

Auch der Agrarbereich trägt zum wirtschaftlichen Wachstum bei. Noch gibt es zwar Probleme beim Umgang mit Agrarprodukten – vor allem bei der Ernte, der Weiterverarbeitung und der Verpackung lässt sich noch vieles verbessern. „Aber das richtige Investment in allen Bereichen der landwirtschaftlichen Infrastruktur, der Weiterverarbeitung und des Vertriebs würde Verbesserungen für Mensch und Umwelt bringen“, meint Marc Zander, CEO von XCOM Africa. Seine Firma berät Unternehmen, die sich geschäftlich in Afrika engagieren wollen. Im Kampf gegen Lebensmittelverluste kann westliches Know-how besonders wertvoll sein, weiß Zander. „Westliche Firmen können auch im Kleinen ganz konkrete Unterstützung bieten.“

Und dafür gibt es jede Menge Ansatzpunkte: Nigeria beispielsweise hat große Reserven an natürlichen Ressourcen und spielt deshalb eine gewichtige Rolle im afrikanischen Agrarsektor. Die Zahlen und Fakten sprechen für sich: 68 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, Frischwasservorkommen, die 12 Millionen Hektar abdecken, 960 Kilometer Küstenlinie und eine ökologisch vielfältige Agrar- und Lebensmittelproduktion: von Ackerbau über Viehbestände und Forstwirtschaft bis hin zu Fischerei. Landwirtschaft spielt eine große Rolle in der nigerianischen Gesamtwirtschaft und trägt fast 32 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Das Landwirtschaftsministerium schätzt deshalb, dass im Jahr 2015 bereits 20 Millionen zusätzliche Tonnen Nahrungsmittel in der Lebensmittelkette zur Verfügung stehen. Bei einer solch positiven Entwicklung würden außerdem rund 3,5 Millionen neue Jobs entstehen. Gleichzeitig müssen aber auch Wege gefunden werden, wie das zusätzliche Lebensmittelangebot sicher und unverdorben auch in entlegenere Gegenden gebracht werden kann.

Eines der zentralen Themen im Kampf gegen Lebensmittelverluste in Nigeria wird deshalb das Thema Verpackungslösungen sein – ob in der Landwirtschaft oder der Fischerei. „Im Norden Nigerias wird viel Viehzucht betrieben. Das Fleisch steht dem Süden des Landes aber praktisch nicht zur Verfügung, weil es den Transport nicht überstehen würde“, erklärt Afrika-Experte Zander von XCOM Africa. „Gleiches gilt umgekehrt für den im Süden des Landes gefangenen Fisch. Hier könnten schon einfachste Verpackungslösungen auf Märkten oder Kühllösungen beim Transport helfen.“ Die richtigen Verpackungen würden außerdem helfen, Lebensmittel trotz fehlender Infrastruktur und trotz Energieausfällen sicherer und länger lagern und transportieren zu können. Das würde die Qualität der Lebensmittel verbessern, das Lebensmittelangebot vergrößern und so sogar für niedrigere Verbraucherpreise sorgen. Hier können auch westliche Länder industrielle Lösungen anbieten und helfen, gewisse Standards zu erreichen und so die Versorgungssituation zu verbessern.

XCOM Africa möchte als Partner der gemeinsamen Initiative SAVE FOOD von Messe Düsseldorf und Welternährungsorganisation FAO helfen, Probleme in der Lebensmittelkette afrikanischer Staaten zu identifizieren und gemeinsam mit westlichen Unternehmen passgenaue Lösungen zu entwickeln. „Chancen für die Entwicklung von Staaten wie Nigeria zu erschließen – das ist es, was XCOM Africa und SAVE FOOD zusammenbringt“, so Zander.


Website von XCOM Africa
 
 

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