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Kann der Kampf gegen die Verschwendung und die Verluste von Lebensmitteln unsere Zukunft sichern?

Kann der Kampf gegen die Verschwendung und die Verluste von Lebensmitteln unsere Zukunft sichern?

von Selina Juul, SAVE FOOD Mitglied und Gründerin der "Stop Wasting Food"-Bewegung

Die Zukunft unserer Zivilisation steht vor schweren Herausforderungen: Nicht nur der Klimawandel, sondern auch das Problem der steigenden Nachfrage nach Ressourcen wie Nahrung, Wasser und Energie sind Beispiele dieser Herausforderungen. Die VN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung Rio +20 legte einen Schwerpunkt auf die kommenden Herausforderungen der Zukunft für die Menschheit. Aber Rio +20 kann die Welt nicht retten, und im Kampf für die Zukunft der Menschheit müssen alle Beteiligten dynamisch eingebunden werden.

Der Rio +20 Vor-Bericht der Vereinten Nationen „Resilient People, Resilient Planet: A Future Worth Choosing“ legt dar, dass in nur 20 Jahren die Bevölkerung der Erde mindestens 50% mehr Nahrungsmittel, 45% mehr Energie und 30% mehr Wasser benötigt. Bereits im Jahr 2030 werden wir zwei Planeten brauchen, um Ressourcen für uns „Welt-Konsumenten“ zu produzieren.

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon sagte, dass es genug Nahrung in der Welt und dennoch Millionen hungern – und dass es eine Katastrophe für den Planeten gibt, wenn wir nicht handeln. Die FAO schätzt die weltweiten Lebensmittelverluste –und verschwendungen auf 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr sein – das ist genug, um drei Milliarden Menschen zu ernähren. Diese Verteilungen sind grotesk: Die jährliche Menge an verschwendeten Lebensmitteln in Italien kann die gesamte Bevölkerung Äthiopiens.

Das Problem der verschwendeten Lebensmittel und der Verschwender sollte unterschiedlich angegangen werden: die Verschwendung, die wir in den entwickelten Ländern auf den Stufen des Handels und des Konsumenten erzeugen ist nicht das Gleiche wie Lebensmittelverluste, die in Entwicklungsländern auf den früheren Stufen der Nach-Ernte und Verarbeitung entstehen. Zudem sollten die Messungen der Mengen von Lebensmittelverlusten standardisiert werden, da dies in vielen Ländern auf unterschiedliche Arten geschieht. Die „Stop Wasting Food“-Bewegung in Dänemark ist derzeit in ein EU-Projekt involviert, in dem das Problem in Kollaboration mit internationalen Partnern, darunter die FAO, adressiert wird.

Obwohl es keinen direkten Zusammenhang zwischen Nahrungsmittelverlusten und der Verschwendung von Lebensmitteln gibt, haben beide einen Einfluss das Klima. Die dänische Denkfabrik CONCITO schätzt, dass Lebensmittelverschwendungen für 14% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind. Produktion, Verarbeitung, Verpackung, Transport, und Kühlung allein leistet einen Beitrag zu den CO2-Emissionen. Wenn Nahrung zersetzt wird, entsteht Methan, das 20-mal schlimmer als CO2 ist. Der dänische Rat für Landwirtschaft und Ernährung betont in ihrer neuen Strategie, dass die Erhöhung der Biogas-Produktion den Verlust der nützlichen Ressource Speiseresten zu verhindern.

(Quelle: http://nynordiskmad.blogspot.de/2012/08/can-reduction-of-global-food-losses-and.html)

 
 

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