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Sie befinden sich hier: Presse. News. 2012. August.

Jahrhundert-Dürre gefährdet die Welternährung

Jahrhundert-Dürre gefährdet die Welternährung

Seit Juni liegt eine Hitzewelle mit Temperaturen von um die 40 Grad über den USA. Dies hat dazu geführt, dass nur noch ein Viertel der Pflanzen ist nach Einschätzung des US-Landwirtschaftministeriums in einem guten Zustand. Die historische Dürre in den USA und auch Indien sorgt für massive Ernteausfälle. Schon jetzt werden auf dem Weltmarkt Weizen, Mais und Soja teurer. Das belastet vor allem die Menschen in den armen Ländern. Eine weltweite Nahrungskrise droht. Die G20 wollen gegensteuern, doch für die Ärmsten der Welt könnte es schon zu spät sein.

Seit Beginn der Dürre ist der Maispreis an der Leitbörse in Chicago um 40 Prozent gestiegen. Ähnlich ist die Lage bei Sojabohnen und Weizen, die seit Jahresbeginn um rund ein Drittel teurer wurden. Das hat ernste Konsequenzen. Die Vereinten Nationen (UN) und nicht staatliche Hilfsorganisationen warnen vor dramatischen Auswirkungen der Ernteausfälle auf Menschen in armen Ländern. Schon geringe Preisanstiege können in Entwicklungsländern Hungerkatastrophen auslösen. Nach Angaben des World Food Programms der UN geben Haushalte in Staaten jenseits von Industrie- und Schwellenländern bis zu vier Fünftel ihres monatlichen Einkommens für Nahrungsmittel aus.

Für die Welternährungsorganisation FAO ist die Lage derzeit noch nicht ganz so dramatisch wie Anfang 2011. Damals stand der von der UN-Organisation erhobene Lebensmittelpreisindex bei 238 Punkten. Aktuell sind es 213. Grund zur Entwarnung ist das jedoch keineswegs: Während der letzten großen Welternährungskrise 2008, als es in vielen armen Ländern zu Unruhen wegen der schlechten Versorgung gekommen war, lag der Index niedriger. Bereits jetzt fehlten 3,3 Milliarden Euro an internationalen Hilfen, um der rund einen Milliarde hungernder Menschen weltweit zu helfen, hat die Hilfsorganisation Oxfam errechnet. Der Betrag werde sich in den kommenden Monaten erhöhen, weil die Ernteausfälle sich erst dann wirklich bemerkbar machen würden.



 
 

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