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Sie befinden sich hier: Presse. News. 2012. September.

Ernährungssicherheit: Australien hilft Ruanda

Ernährungssicherheit: Australien hilft Ruanda

Mit dem Projekt „Bäume für Ernährungssicherheit“ fördert die australische Regierung ein innovatives Landwirtschaftsprogramm für Ruanda mit Millionenbeträgen. Der Ansatz: Die richtigen Baumarten an Feldrändern und auf Ackerflächen können die Fruchtbarkeit landwirtschaftlich genutzter Böden in Afrika deutlich erhöhen.

Agroforestry gezielt einsetzen
Bäume als wichtiger Bestandteil der Acker- und Feldwirtschaft? Was für den Laien zunächst widersprüchlich erscheinen mag, könnte für viele afrikanische Länder ein wichtiger Lösungsansatz sein. Davon ist die australische Regierung überzeugt. Der in den vergangenen Jahren besonders in den USA und Australien unter dem Stichwort „Agroforestry“ bekannt gewordene Ansatz ist einfach erklärt: Baumarten auf ihre positiven Effekte für Böden und Mikroklima untersuchen und dann gezielt an oder auf landwirtschaftlichen Flächen einsetzen.

Erträge verdoppeln
Genau das soll jetzt in Ruanda versucht werden. Denn Experten des australischen Zentrums für internationale Landwirtschaftsforschung (Australian Centre for International Agricultural Research, ACIAR) sind sich sicher: So genannte Dünger-Bäume wie der Anabaum können richtig eingesetzt die Ernten auf landwirtschaftlichen Flächen in Afrika nachhaltig steigern. Bisherige Forschungen hätten gezeigt, dass sich Erträge sogar verdoppeln ließen, heißt es beim ACIAR.

Lebensmittelbedarf decken
„Agroforestry kann unsere landwirtschaftliche Produktion erhöhen und so unseren wachsenden Lebensmittelbedarf decken“, erklärte der ruandische Minister für natürliche Ressourcen, Stanislas Kamanzi, anlässlich des Projektstarts. „Das Vorhaben ist ein Schritt in Richtung nachhaltiger Nutzung unserer natürlichen Ressourcen“, so Kamanzi weiter.

Das im August 2012 in Ruanda gestartete Programm wird von der australischen Regierung mit fast 4,5 Millionen Euro gefördert. Ein Vorläufer-Programm in Äthiopien erzielte bereits erste Erfolge, weitere Projekte sollen in Burundi und Uganda starten.


 
 

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