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Sie befinden sich hier: Presse. News. 2013. Februar.

Technik-Transfer soll bei Ernährungssicherung helfen

Technik-Transfer soll bei Ernährungssicherung helfen

Das Thema der weltweiten Ernährungssicherung stand Anfang 2013 auch im Zentrum der politischen Debatten auf der Grünen Woche im Januar 2013 in Berlin. Ein Ansatz: Ein Technik-Transfer in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung soll in Entwicklungsländern das Lebensmittelangebot verbessern.

Kampf gegen Lebensmittelverschwendung Teil der Lösung
Grundsätzlich waren sich die Experten einig: Nur mit einem Maßnahmen-Mix kann auch bei bis 2050 auf über neun Milliarden Menschen anwachsender Weltbevölkerung die Welternährung gesichert werden. Dazu gehöre der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung in entwickelten Ländern ebenso, wie auch das Engagement gegen Lebensmittelverluste in Entwicklungsländern durch bessere Anbau-, Ernte, Lager- und Verarbeitungstechniken, so der Tenor auf diversen Fachforen der Grünen Woche. Und auch die Produktivität der Landwirtschaft in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern müsse noch deutlich gesteigert werden, um das Nahrungsmittelangebot zu erhöhen.

Technik- und Know-how-Transfer
Um die Produktivität bei der Nahrungsmittelproduktion und -verarbeitung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu steigern, setzten viele Experten in den Debatten auf einen verstärkten Technik-Transfer der entwickelten Länder. Bei einem Forum der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) zum Thema „Wie werden wir alle morgen noch satt? Herausforderung Nahrungssicherheit der Zukunft“ forderte etwa Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG, einen „Know-how-Transfer“. Ein großes Problem der weltweiten Lebensmittelversorgung sei, dass es in vielen Ländern „erhebliche Mängel“ bei Transport, Logistik und Lagerung von Lebensmitteln gebe. Dadurch würden allein 150 Millionen Tonnen Getreide pro Jahr vernichtet. Lutz forderte von den Vereinten Nationen deshalb ein Engagement nach dem Vorbild des „Code of Conduct on the Transfer of Technology“ aus den 1970er und 1980er Jahren.

Investitionen in die Landwirtschaft
Auch Johannes Röring, Vize-Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), plädierte auf dem Junglandwirtekongress im Rahmen der Grünen Woche dafür, in Entwicklungsländern „Investitionen in die Modernität und Effizienz der Landwirtschaft“ zu ermöglichen. In der Debatte um weltweite Ernährungssicherung müsse klar sein, dass „mehr Nahrung auch mehr Menge“ und damit mehr Produktivität bedeutet.


 
 

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