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FAO und Messe Düsseldorf GmbH kämpfen gemeinsam für weniger Nahrungsmittelverluste und -verschwendung

FAO und Messe Düsseldorf GmbH kämpfen gemeinsam für weniger Nahrungsmittelverluste und -verschwendung

09.05.2013, Rom - SAVE FOOD wurde 2011 als gemeinsame Initiative von der FAO und der Messe Düsseldorf GmbH als Partner aus der Privatwirtschaft ins Leben gerufen, um eine gemeinsame Plattform zur Bekämpfung von Nahrungsmittelverlusten und –verschwendung zu schaffen. Sie arbeitet mit öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen, um ein Bewusstsein, Kooperationen, Know-How und effektive Lösungen zu fördern, die zu einer veränderten Einstellung und Praxis weltweit führen.

Die Formalisierung der Zusammenarbeit zwischen der FAO und der Messe Düsseldorf GmbH durch eine Absichtserklärung (MoU) soll einen Rahmen für die beiden Organisationen zur Konsultation, Koordinierung und für gemeinsame Aktionen zur Erreichung der Ziele der Save Food-Initiative bilden.

Als Quelle für Fachwissen und Informationen unterstützt die FAO Entwicklungs- und Transformationsländer bei der Modernisierung und Verbesserung ihrer landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen und Fischereiverfahren, der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie der Bewirtschaftung ihrer natürlichen Ressourcen und verfolgt dabei den Ansatz einer höheren Effizienz in der Nahrungsmittel-Lieferkette.

Die Messe Düsseldorf GmbH als internationaler Messeveranstalter mit Vertretungen in über 100 Ländern weltweit verpflichtet sich, diesen Kampf gegen weltweite Nahrungsmittelverluste und –verschwendung zu unterstützten, in dem sie zum Dialog über Nahrungsmittelverluste und Lebensmittelabfälle zwischen Industrie, Forschung, Regierungen und der Zivilgesellschaft anregt.

SAVE FOOD will die Stakeholder in Industrie, Politik und Forschung miteinander vernetzen, zum Dialog auffordern und bei der Entwicklung von Lösungen entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette unterstützen. Die Initiative will auch die Industrie zur Initiierung und Finanzierung ihrer eigenen SAVE FOOD Projekte mobilisieren.

Jedes Jahr geht fast ein Drittel sämtlicher, für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel — 1,3 Milliarden Tonnen — verloren oder verdirbt. Dabei gibt es unterschiedliche Formen von Verlusten und Verschwendung. In den Entwicklungsländern führen Handarbeit, schlechte Infrastruktur, Verpackung, Beförderung und mangelhafte Lagerung zu massiven Verlusten in der landwirtschaftlichen Lieferkette für Nahrungsmittel.
In der industrialisierten Welt entfällt der Großteil der Verluste auf den Verbraucher. Gemüse wird aufgrund unschönen Aussehens aussortiert, wegen strenger Haltbarkeitsbeschriftungs-Verordnungen entsorgt oder der Tatsache, dass viele Verbraucher zu viel einkaufen und dann wegwerfen müssen, was sie nicht verzehren können.

Jedes Jahr verschwenden Verbraucher in den Industriestaaten fast so viele Nahrungsmittel (222 Millionen Tonnen) wie insgesamt in Afrika südlich der Sahara produziert werden (230 Millionen Tonnen netto). Die Minimierung der Lebensmittelverluste und –abfälle kann das globale Nahrungsmittelangebot und die Verfügbarkeit erhöhen, aber ist nur eine von mehreren, nötigen Maßnahmen.

Die SAVE FOOD-Initiative beruht auf dem Prinzip der Partnerschaft zur Senkung von Nahrungsmittelverlusten und -verschwendung weltweit. Partnerschaften können die Reichweite und Auswirkung von Lösungen erhöhen und somit zu mehr Lebensmittel- und Ernährungssicherheit in allen Teilen der Welt verhelfen.

 
 

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