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Australische Studie: Verpackungen können Lebensmittelverschwendung mindern

Australische Studie: Verpackungen können Lebensmittelverschwendung mindern

Bild: Colourbox

Eine Studie der australischen Hochschule RMIT hat kürzlich die entscheidende Rolle von Verpackungen bei der Minderung von Lebensmittelabfällen entlang der Lieferkette nachgewiesen. Die Studie zeigt auch, wo und warum in Australien und Neuseeland in der Lieferkette sowohl frischer als auch verarbeiteter Nahrungsmittel Abfälle entstehen.

Die Forschungsstudie, die von CHEP Australia – einem auf Paletten- und Container-Poolingdienste spezialisierten Unternehmen - in Auftrag geben wurde, zeigt Möglichkeiten auf, wie die Industrie Lebensmittelverlusten durch innovative und nachhaltige Produkt-, Umverpackung und Transportverpackung beikommen kann.

Geleitet wurde die Studie unter dem Titel “Die Rolle der Verpackung für die Minderung von Lebensmittelabfall in der Lieferkette der Zukunft” von Dr. Karli Verghese, einem Senior Research Fellow am RMIT.

Die Studie, die eine Wissenslücke schließt, die das Weißbuch mit dem Titel “Australian Food and Grocery Council's Future of Packaging” (etwa: Die Zukunft der Verpackung des Australischen Nahrungs- und Lebensmittel-Rates) für ein besseres Verständnis beim Wissen um das Entstehen von Lebensmittelabfällen als Input für Produkt- und Verpackungsdesign aufzeigt, konzentriert sich auf die gewerbliche und industrielle Lieferkette.

Dazu Dr. Verghese: „Lebensmittelsicherheit stellt zunehmend eine Herausforderung für Politiker wie Unternehmen in der Lebensmittel-Lieferkette von Frisch- wie Fertigwaren dar, obwohl es vorher keine nennenswerten Forschungsanstrengungen zur Bedeutung der Verpackung für die Minderung von Lebensmittelabfall in Australien gegeben hat.“

Er fügt hinzu: „Verpackung spielt in der Tat eine entscheidende Rolle beim Schutz frischer wie verarbeiteter Ware bei Transport, Lagerung, im Einzelhandel und vor dem eigentlichen Verzehr.”

„Sie erfüllt damit unterschiedlichste Funktionen und senkt gleichzeitig die Abfallmenge.“

Während private Haushalte die größte Menge Lebensmittelabfälle produzieren, die auf Deponien landen (2,7 Millionen Tonnen jährlich), zeigt der Bericht, dass im gewerblichen und industriellen Bereich die größten Abfallproduzenten folgende sind:

- Gastronomie (661.000 Tonnen)
- Lebensmittelhersteller (312.000 Tonnen)
- LEH (179.000 Tonnen)
- und Großhandel (83.000 Tonnen).

Jedoch sind die Verwertungsquoten im verarbeitenden Gewerbe sehr hoch – rund 90% der Abfälle werden anderweitig verwertet.

„Während einige Lebensmittelabfälle in der Lieferkette unvermeidbar sind, wie z.B. Abschnitte von Frischwaren und bei der Zubereitung in Produktion und Gastronomie, sind andere Abfälle durchaus vermeidbar“, so Dr. Verghese.

„Unsere Forschungen haben Verbesserungspotentiale ausgemacht, wo Abfälle durch mangelhafte Warenverwaltung, Übermengen im Regal oder Beschädigung der Produkte bei Transport und Warenumschlag verursacht werden.“

„Es gibt sicherlich Möglichkeiten, Lebensmittelabfälle zu minimieren durch innovative Verpackungen und Designneuerungen, sowie verbesserte Belüftung und Temperaturführung für frische Produkte, aber auch ein besseres Verständnis der dynamischen Prozesse zwischen verschiedenen Verpackungsstufen, damit diese auch tatsächlich für den Zweck geeignet sind.“

Dazu der Präsident von CHEP Australien & Neuseeland, Phillip Austin: „Als Teil der australischen Lebensmittel-Lieferkette haben wir alle eine Rolle bei der Bekämpfung von Lebensmittelverlusten und –abfällen zu spielen.“

„Als führender Anbieter wiederverwendbarer Verpackungen, der in zahlreichen Lebensmittel-Lieferketten involviert ist und ein natürlich nachhaltiges Geschäftsmodell verfolgt, will CHEP Teil der Lösung sein und freut sich auf Gelegenheiten, mit der Industrie bei der Entwicklung noch nachhaltigerer Verpackungslösungen zusammenarbeiten zu können.”

Quelle: RMIT News

Die gesamte Studie als PDF

Wir danken www.packworld.com für den Hinweis

 
 

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