Ulla Holm

Global Director des Food for Development Office von Tetra Laval

Ulla Holm

Ulla Holm

Ulla Holm ist Global Director des Tetra Laval Food for Development Office (FfDO), das im Jahr 2000 zur Weitergabe von in über 50 Jahren in Schulernährungs- und Agrarentwicklungsprogrammen weltweit gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen ins Leben gerufen wurde. In enger Zusammenarbeit mit Regierungen sowie Entwicklungs- und Nichtregierungsorganisationen initiiert, entwickelt und unterstützt FfDO Projekte, die sich die Bekämpfung der Armut und die Verbesserung der Ernährungssituation in den Entwicklungsländern zum Ziel gesetzt haben.

Frau Holm stieß 1977 in Stockholm, Schweden, zur Tetra Laval-Gruppe und arbeitete dort an der Entwicklung von Finanzierungskonzepten und Cross-Border-Leasing-Systemen. Sie gründete das konzerneigene Leasingunternehmen Tetra Laval Credit AB, das heute Finanzierungslösungen für Tetra Pak-Kunden rund um den Erdball bereitstellt.

Zudem kümmerte sich Frau Holm um die Konzeption, Gründung und Koordinierung eines der ersten integrierten Entwicklungsprojekte für Molkereierzeugnisse in Russland (St. Petersburg, 1997 – 2000).

Frau Holm studierte BWL an der Handelshochschule Stockholm. Von Juli 2001 bis Oktober 2010 war sie Mitglied im Leitungsgremium der schwedischen Exportkreditgarantiebehörde.

Seit Januar 2008 sitzt sie im Verwaltungsrat der Kinderernährungsstiftung Global Child Nutrition Foundation in Washington, D.C., USA.

3 Fragen an... Ulla Holm

1. Welcher Aspekt des Food Waste-Problems ist in Ihren Augen besonders wichtig?

Aseptische Verarbeitungs- und Verpackungstechnologien sind unser Kerngeschäft. Aufgrund kontinuierlicher Innovation ist dies auch weiterhin einer der leistungsstärksten Wege, Lebensmittelverluste einzudämmen, denn es verlängert die Haltbarkeit kostbarer Nahrungsmittel wie z. B. Milch.

2. Was ist Ihrer Meinung nach der beste Weg, um speziell in diesem Bereich Verbesserungen herbeizuführen?

Unser soganntes Dairy-Hub-Konzept zeigt: Die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette ist entscheidend. Die Verbindung des technischen Know-hows privater Organisationen mit der Fähigkeit der Institutionen, Unternehmer zu erreichen und einzubinden, kann die Entwicklung einer gesunden Industrie vor Ort unterstützen.

3. Wie sehen Sie die Rolle der Initiative SAVE FOOD beim Kampf gegen Lebensmittelverlust und -verschwendung?

Die Initiative SAVE FOOD ist ein großartiges Instrument zur Herstellung von Kontakten und eine Projektschmiede für private Organisationen und öffentliche Institutionen, die willens sind, bei der Förderung der Lebensmittelsicherheit im weitesten Sinne gemeinsame Sache zu machen.