Der Projektwettbewerb der SAVE FOODInitiative rückt wirkungsvolle Projekte ins Rampenlicht, die aktiv zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten und Lebensmittelverschwendung beitragen – insbesondere in den Bereichen Processing und Packaging.
Der Wettbewerb spiegelt die übergeordnete Mission von SAVE FOOD wider: einen verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette zu fördern – durch verbesserte landwirtschaftliche Praktiken, effizientere Logistik, intelligentere Verarbeitungs- und Verpackungskonzepte, stärkere Sensibilisierung auf Haushaltsebene sowie mehr politisches Engagement.
Auch die Ausgabe 2026 hat erneut wirkungsvolle Projekte in den Fokus gerückt. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Gewinnerprojekt: Die Preisverleihung findet im Rahmen derSAVE FOOD Expert Talks auf der interpack 2026 statt.
Alle eingereichten Projekte konzentrierten sich auf die Reduzierung von Lebensmittelverlusten und/oder Lebensmittelverschwendung im Zusammenhang mit Verarbeitung und/oder Verpackung.
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Bisherige Gewinner des SAVE FOOD Projektwettbewerbs
Gewinner der Ausgabe 2024
Der SAVE FOOD Projektwettbewerb 2024 wurde an Tomato Jos Farming and Processing Limited aus Nigeria verliehen. Das Projekt erhielt das Preisgeld für seinen erfolgreichen Ansatz zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten in der Tomatenproduktion.
Tomato Jos unterstützt Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mit Schulungen, verbessertem Saatgut, modernen Anbaumethoden und direktem Marktzugang. Darüber hinaus setzt das Unternehmen robuste Großkisten anstelle traditioneller Weidenkörbe ein, wodurch Tomaten beim Transport besser geschützt werden. Auf diese Weise konnten Nachernteverluste bereits um rund 45 Prozent reduziert werden.
Das Preisgeld wird eingesetzt, um die Programme des Unternehmens weiter auszubauen – darunter Schulungen zur Schädlingsbekämpfung, die Einführung neuer Tomatensorten sowie weitere Verbesserungen bei Verpackung und Transport.
Die erste Ausgabe des SAVE FOOD Projektwettbewerbs im Jahr 2023 gewann die SIG Foundation mit ihrem Projekt „Cartons for Good“.
Mit dieser Initiative nutzt die SIG Foundation die Fülltechnologie von SIG, um Menschen in Entwicklungsländern dabei zu unterstützen, Lebensmittel lokal zu verarbeiten und ihre Haltbarkeit zu verlängern. Das Projekt zeigt, wie Innovation und Technologie dazu beitragen können, eine der drängendsten globalen Herausforderungen anzugehen.
Das Projekt überzeugte die Fachjury durch seinen ganzheitlichen Ansatz, der technologische Innovation mit lokaler Wirkung verbindet.